vahs - Verband für anthroposophische Heilpädagogik und Sozialtherapie Schweiz

Weiterbildungshinweis

Angst- und Zwangsstörungen


Weiterbildungsreihe zu den psychiatrischen Krankheitsbildern

Mittwoch, 16. Mai 2018, 9.15 – 16.30 Uhr, im Saal Nicolas Manuel der Französischen Kirche, Predigergasse 3, Bern

Dozent
Walter Dahlhaus, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Heilpädagoge, Dozent an
verschiedenen Ausbildungsstätten, Freiburg in Breisgau.

2. Durchgang, Weiterbildungsreihe zu den psychiatrischen Krankheitsbildern
Es ist geplant, in halbjährlichen Abständen Weiterbildungstage zu den wichtigsten Formen von psychischen Erkrankungen durchzuführen. Die Weiterbildung wird für die Teilnehmenden aus der Romandie synchron ins Französische übersetzt.

Ausgangslage und Zielsetzungen
Jeder Mensch kennt Angst, Angst gehört unvermeidlich zu unserem Leben. In immer wieder veränderten Formen begleitet sie uns von der Geburt bis zum Tod – Angst gehört zu unserer menschlichen Existenz. Wir können an Angst wachsen, gerade auch, in dem wir Mut, Hoffnung, Demut und Liebe entwickeln. Angst kann auch ein Wegweiser sein: wenn wir uns ihr aufmerksam stellen und sie annehmen, bekommen wir mehr Zugang zu dem, was in uns nach Veränderung, nach Vertiefung sucht. So kann der offene Umgang mit eigenen Ängsten die Persönlichkeit stärken.

Angst kann sich aber auch verselbständigen, kann das Leben eines Menschen zutiefst einengen, kann ein tiefes Leiden sein, das eine mögliche Erlebensfülle entscheidend trübt und überschattet. So sind Angststörungen die häufigste psychische Erkrankung überhaupt – als Begleitung anderer seelischer Erkrankungen wie z.B. Depressionen oder Psychosen, aber auch als reine Angst, als Phobie, als Angststörung oder auch in Form von Panikattacken.

Zwangsstörungen
Zwangsstörungen haben unterschiedliche Ursachen: dahinter kann eine Autismus-Spektrum-Störung oder z.B. eine Psychose stehen – Zwangsstörungen können aber auch für sich selbst stehen. Zwang ist praktisch immer auch mit Angst verbunden, Zwang versucht, Angst beherrschbar zu machen.

Die Weiterbildung soll Grundlagenwissen zur Entstehung von Angst- oder Zwangserkrankungen vermitteln. Hierbei werden aktuelle wissenschaftliche Ansätze wie auch Aspekte eines anthroposophisch erweiterten Menschenverständnisses dargestellt. Vor allem geht es um eine Sensibilisierung und den Versuch, ein vertieftes Empfinden für einen an Angst bzw. Zwang leidenden Menschen zu entwickeln. Auch sollen therapeutische Ansätze vorgestellt werden.

Bitte um Einsendung von „Fallsituationen“

An der Tagung wird die Möglichkeit gegeben, in Intervisionsgruppen mit kollegialer Beratung an einer „Fallsituation“ zu arbeiten. Es handelt sich dabei nicht um eine „Fallbesprechung“, sondern die Bearbeitung von Fragen zu Alltagssituationen. Bitte melden Sie mir Ihre konkreten Situationen aus dem Arbeitsalltag mit wenigen kurzen Sätzen in anonymisierter Form per Mail bis am 1. Mai 2018. Mail: matthias.spalinger@vahs.ch

Zielgruppe
Die Weiterbildung richtet sich an Mitarbeitende aus Institutionen für Menschen mit einer psychischen Beeinträchtigung oder geistigen Behinderung.

 

Zum Programm hier

 


 

 

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